Movexx in den Medien: Lekkerland hat die Nase voll vom Schleppen von Rollcontainern

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Es dauerte eine Weile, bis sie sich daran gewöhnt hatten. Aber jetzt sind die Fahrer von Lekkerland ganz scharf darauf, eine elektrische Rollcontainerzugmaschine im Lkw zu haben. Inzwischen geben Sie selbst schon an, wie man ihrer Meinung nach die Dinge verbessern könnte.

Aug. 2023 Quelle: Logistiek.nl

Es gab eine Zeit, in der die elektrischen Geräte, mit denen man jeweils ein paar Rollcontainer zu einer Verkaufsstelle schleppen konnte und im Besitz von Lekkerland waren,  wie Mauerblümchen standen und auf Ihren Einsatz warteten oder einer der Fahrer um Sie kümmern würde. Diese Zeiten sind vorbei. „Wenn der Arbeitstag beginnt, sind die Traktoren sofort weg. Sie sind kurz davor, umkämpft zu werden“, bemerkt Wilbert van der Zalm. Er ist Flottenmanager für den Lekkerland-Standort in Waddinxveen Niederlande von dem aus die regionale Verteilung erfolgt. Es ist einer von drei Standorten. Die beiden anderen befinden sich in Meppel und Son, ebenfalls in den Niederlanden.

Dann probieren Sie es mal aus

Der Großhändler beliefert die Out-of-Home-Shops verschiedener Kunden, darunter Tankstellen und andere „To-go“-Läden. Insgesamt beliefert das Unternehmen landesweit etwa 9.500 Verkaufsstellen. Die Fahrer schieben und ziehen die Rollcontainer über den Gehweg  zum Verkaufsort, was manchmal ein Gesamtgewicht von 400 kg bedeutet. Schon vor Jahren wurde untersucht, ob dies zu Rücken- und Schulterbeschwerden führt. Lekkerland fand genügend Anhaltspunkte, um Maßnahmen zu ergreifen.

Also kamen ein paar elektrische Schlepper – sozusagen eine verkürzte Version eines elektrischen Handhubwagens – um Rollcontainer mit Unterstützung zu bewegen. Eine gute Idee, nur sahen die Fahrer wenig Sinn darin und es war ihnen auch ein wenig peinlich, sie zu benutzen.

Van der Zalm: „Sie fanden es unbequem, und auch unnötig so etwas zu benutzen, bis einige Fahrer körperliche Proleme hatten, und begannen die Schlepper auszuprobieren.  Bald wuchs die Begeisterung und griff auf die Kollegen über. Am Anfang hatten wir fünf Traktoren, die oft ungenutzt blieben, jetzt sind es 30 und fast alle sind jeden Tag unterwegs.“

Viel weniger Rücken- und Schulterprobleme

Insgesamt hat Lekkerland inzwischen rund 100 Schlepper angeschafft, und für Van der Zalm ist ein Ende nicht in Sicht. „Ich stelle wirklich fest, dass es viel weniger Beschwerden über Rücken- und Schulterprobleme gibt“, sagt er.

Auch der Betriebsleiter John van den Berg hat das gestiegene Interesse seiner Mitarbeiter bemerkt. „Unsere Mitarbeiter können nicht mehr ohne die Schlepper auskommen und ermutigen neue Mitarbeiter, sie ebenfalls zu benutzen. Sie ermahnen Sie, vorsichtig mit ihrem Körper umzugehen. Ich bin überzeugt, dass der Einsatz von intelligenten Elektroschleppern zu weniger Fehlzeiten führt. Wir entlasten die Mitarbeiter körperlich und sehen es als eine langfristige Investition.

Verbinden mit großen Karabinern

„Wo früher der Gebrauch von Werkzeugen tabu war, ist man heute stolz darauf“, sagt Bert Quik, Betriebsleiter von Lekkerland. Gemeinsam mit Movexx wurden auf Wunsch der Fahrer selbst bereits positive Produktentwicklungen realisiert, darunter ein (elektrischer) Klemmhaken  und die Möglichkeit, Rollcontainer mit einem großen Karabiner zu verbinden.

„Früher hat man das mit Gummibändern gemacht“, erklärt Van der Zalm. „Das war viel unzuverlässiger. Ich kann mir eigentlich keine Nachteile bei der Verwendung vorstellen, außer dass der Traktor den Platz eines Rollcontainers einnimmt. Das lässt sich zwar nicht verhindern, aber es reduziert eine Menge Beschwerden, da die Fahrer Ihre Arbeit mit viel weniger Aufwand erledigen können.“

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